Donnerstag, 5. Juni 2014

Für euch getestet: Fenstersauger Dirt Devil DD400 - Kann er meine "Fensterputz-Phobie" heilen?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Fensterputzen gehört definitiv nicht zu meiner Lieblings-Haushalts-Beschäftigung. "Leider" haben wir ziemlich viele davon und dann auch noch (fast alle bodentief). Da gibt es jede Menge zu tun. Bislang reinige ich von Hand mit Mikrofaserfuch. Erfahrungen mit Fenstersaugern habe ich noch keine gemacht. Aber ab sofort habe ich tatkräftige Unterstützung in Form eines elektrischen Fenstersaugers. Es handelt sich um das Modell DD400 Aquaclean von Dirt Devil.

***Hersteller:

Dirt Devil
Homepage: Dirt Devil

***Informationen zum Unternehmen:

Dirt Devil gehört zur weltweit agierenden TTI-Gruppe. TTI (Techtronic Industries) zählt zu den international führenden Herstellern von Bodenpflegeprodukten und Elektrowerkzeugen.

***Herstellerversprechen zum Produkt:

"Ob Fenster ohne Durchblick, verzerrte Spiegelbilder, Fliesen oder Duschkabinen - der Dirt Devil Aquaclean Fenstersauger bringt strahlende, streifenfreie Oberflächen in die vier Wände."
Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten
***Mein Praxistest:

Das Gerät ist in einem stabilen Karton verpackt. Das Zubehör ist nochmals extra eingepackt. Im Lieferumfang enthalten:

  • Dirt Devil DD400 Fenstersauger Aquaclean
  • zwei Mikrofasertücher und zwei Grobschmutztücher
  • Ladekabel
  • Einfüll-Trichter(optional - bei meinem Set war er enthalten)
  • Gebrauchsanleitung
Lieferumfang (Wischer noch nicht montiert)

Lieferumfang (Wischer montiert)
Die Gebrauchsanleitung ist in mehreren Sprachen verfasst. Sie ist sehr verständlich geschrieben und gut bebildert. Mir hat ein kurzer Blick in selbige ausgereicht, um mich mit den Gerät vertraut zu machen.

Der Akku (Li-Ionen) ist bereits vorgeladen. Zur Herstellung der vollständigen Leistungsfähigkeit habe ich das Gerät aber komplett laden lassen. Eine rot blinkende Lampe kennzeichnet den Ladevorgang, leuchtet diese dauerhaft ist der Fenstersauger betriebsbereit. Ein vollständiger Ladevorgang dauert ca. 2 Stunden und es kann dann ca. 30 Minuten mit dem Gerät gearbeitet werden.

Das Gerät wirkt optisch und haptisch stabil. 

Los geht´s. Ich muss zugeben, ich habe mich das erste Mal richtig auf´s Fensterputzen gefreut. Der erstmalige Zusammenbau ist in ca. 3 Minuten erledigt.

Handteil
Der Saugkopf ist durch Einrasten und ein deutlich zu vernehmendes Klicken mit dem Handteil zu verbinden. Dieses liegt gut in der Hand. Auch der Wasserbehälter (Doppelkammer für Frisch- und Schmutzwasser jeweils 125 ml) ist schnell ausgehängt. Dann ist ein kleiner "Gumminippel" um 90 Grad zu drehen, der Frischwasserschlauch zu entnehmen und  die Öffnung für das Frischwasser liegt frei. Wasser oder Fensterputzmittel mit Hilfe des Trichters einfüllen. Achtung hierbei: Der Hersteller weist darauf hin, dass keine säurehaltigen Mittelchen zu verwenden sind. Die andere Kammer fängt das Schmutzwasser auf. Es wird eine maximale Temperatur von 35 Grad empfohlen. Anschließend wieder alles zusammen setzen und den Wassertank hörbar einrasten lassen. 

Dann geht´s ans Fensterputzen. Zuerst noch die Entscheidungsfindung, ob man das beiliegende Tuch für grobe oder weniger grobe Verschmutzungen verwendet. Diese lassen sich ganz schnell und einfach per Klettband wechseln. Durch Ziehen an einer Plastik-Lasche unterhalb des Griffes aktiviert man die Sprühfunktion. Diese ist relativ leicht zu erreichen. Allerdings bin ich dabei des Öfteren mit dem Daumen auf den oben liegenden "On-Off"-Schalter gekommen.

Fenster befeuchten und mit dem Tuch reinigen. Ich würde mir einen dauerhaften Sprühstrahl wünschen, da man so immer drücken, loslassen und wieder drücken muss, damit genug Wasser auf dem Fenster ist.

Sprühfunktion und Wischen mit Mirkofasertuch
Ist das Fenster gereinigt das Mikrofaser-Tuch vom Klettband abziehen. Anschließend Gerät einschalten, Lautstärke ist okay, und mit Hilfe der Gummilippe langsam bahnenweise abziehen. Ich empfehle die Absauglippe nach jeder Bahn mit einem trockenen Tuch abzuwischen. Die Gummilippe hat mit ca. 28 cm eine gute Größe. Die Saugkraft des Dirt Devils ist okay, könnte aber noch verbessert werden, da im unteren Fensterbereich, wo sich das Wasser sammelt, der Wischer doch etwas zu kämpfen hat. Das Gerät unbedingt gerade aufsetzen, um die optimale Wasseraufnahme zu gewährleisten und hohen Druck ausüben. Ist das Fenster sehr verschmutzt sollte vorgereinigt werden, da sonst Schlieren zurück bleiben.
Gerät im Einsatz

Gerät im Einsatz
Besonders positiv ist der bewegliche Saugkopf, der so auch am unteren Fensterrand alle Bereiche verbraucherfreundlich erreichen lässt.

Allerdings empfand ich das Gerät auf Dauer als relativ schwer (Gewicht ca. 800 g) und durch das ständige Betätigen der Sprühfunktion war mein Handgelenk (nach 8 bodentiefen! Fenstern) doch etwas beansprucht.

Es braucht etwas Routine, bis man den richtigen Winkel zum Absaugen herausgefunden hat, dann funktioniert er gut. Die Akkuleistung ist ausreichend. 

Abschließend ist zu sagen, dass der Dirt Devil meine "Phobie gegen das Fensterputzen" (fast) beseitigen konnte, da der Sauger für mich eine neue Erfahrung ist und mich Handling und die Ergebnisse überzeugen konnten.

***Preis:

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 79,99 EUR. Das Gerät ist online aber bereits ab ca. 59,99 EUR zu erwerben.

***Fazit: 

Dirt Devil hat einen soliden und benutzerfreundlichen Fenstersauger entwickelt.  Positiv ist die integrierte Sprühfunktion, die aber noch etwas leichter bzw. durch ein automatisches Einrasten der Sprühtaste, verbessert werden könnte. 
Die große Absauglippe mit 28 cm ist sehr vorteilhaft, so dass auch breite Fenster schnell getrocknet sind.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist gut. Das Zubehör ist sehr gut.
Die Saugkraft ist noch etwas verbesserungswürdig. Außerdem liegt der Dirt-Devil nach mehreren Fenstern "schwer" in der Hand.
Alles in allem aber ein Gerät, dass dem Anwender das Fensterputzen (etwas) erleichtert. 

Ich vergebe für den Dirt Devil DD400 Fenstersauger knappe 4 von 5 "Sweeties". 

 

Die Fotos obliegen meinem eigenen Bildrecht und dürfen nicht - ohne meine Zustimmung - verwendet werden.



1 Kommentar:

  1. Wenn Du nach einem leichteren und dabei saugkräftigeren Gerät suchst, dann kann ich Dir den Kärcher W2 Plus empfehlen. Das Gerät hat eine gute Saugkraft und hält länger als seine Vorgängermodelle. Manchmal sind an den Fensterrändern allerdings leichte Streifen, die man etwas nacharbeiten muss. Wenn Dich der Sauger interessiert, dann schau doch mal bei meinem Fenstersauger-Test vorbei. Ich habe auch ein Video mit eingebaut. VG, Jochen

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